Klahr    Alfred Klahr Gesellschaft

Verein zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung

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Peter Goller: Otto Bauer – Max Adler. Beiträge zur Geschichte des Austromarxismus (1904–1938)

Wien: Alfred Klahr Gesellschaft 2008 (Quellen & Studien, Sonderband 9)
164 Seiten, 10,– Euro, ISBN 978–3–9501986–4–5

Der Band 9 der von der Alfred Klahr Gesellschaft herausgegebenen Reihe „Quellen & Studien“ erinnert mit Otto Bauer (1881–1938) und Max Adler (1873–1937) an zwei vor 70 Jahren verstorbene Exponenten des „Austromarxismus“, an deren Rolle im reformistischen Hauptstrom der österreichischen Sozialdemokratie, an deren „dritte Wege“ („integraler Sozialismus“ bzw. „Linkssozialismus“) und an deren widersprüchliche Funktion in marxistischen Theoriedebatten nach der Befreiung vom Faschismus.

Peter Goller, Jg. 1961, Dr. phil., Archivar der Univ. Innsbruck, Univ.-Dozent für Wissenschaftsgeschichte, Lehrtätigkeit an der Universität Innsbruck zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Österreich und zur Ideengeschichte des Sozialismus, zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Universität Innsbruck und zur österreichischen Wissenschaftsgeschichte, u.a. 1997 zur Rechtsphilosophie in Österreich 18481945, 2003 zur Grundrechtsreform, 2004 zur Geschichte der Arbeitsrechtswissenschaft.

Inhalt

Vorwort

Otto Bauer gegen die „Linksopposition“ – Otto Bauer in der Kritik „von links“ (1909–1938)
1. Otto Bauer-Wiederentdeckung um 1970 als „linkes Missverständnis“?
2. Otto Bauer gegen die innerparteiliche Linksopposition (1909–1933)
3. Otto Bauer in der „Kritik von links“ (1920–1938)
3.1. Bauer ein „Menschewist“, ein reformistischer Zauderer? Bauer-Kritik von Lenin über Trotzki bis zu „Neu Beginnen“
3.2. Bauer ein „Proudhonist“, ein „Tuganianer“? Rosa Luxemburg, Georg Lukács, Henryk Grossmann gegen Bauers Lösung des „Akkumulationsproblems“ (1913–1929)

Otto Bauer über die bürgerliche Ideologie (1923–1936)
1. Sozialdemokratische Ideologiekritik im Umfeld Otto Bauers
2. Otto Bauer über die Intellektuellen in der „Österreichischen Revolution“ 1918–1923
3. Otto Bauer über das „Weltbild des Kapitalismus“ (1924)
4. „Zwischen zwei Weltkriegen?“: Otto Bauer über die bürgerliche Ideologie vor dem Hintergrund des Faschismus (1936)

Otto Bauer über das Recht
1. Die Austromarxisten als Juristen
2. Sozialistische Juristen im Umfeld Otto Bauers (1907–1938)
3. Otto Bauers juristische, rechtspolitische Abhandlungen

Otto Bauers „Illegale Partei“ (1937/38). Mit den „Klassikern“ Marx, Engels und Lenin für das Erbe des Austromarxismus
1. Otto Bauer über die (illegalen) kommunistischen Parteien
2. Mit der Marx’schen „Blanquismus“-Kritik gegen den Autonomen Schutzbund
3. Otto Bauer mit Marx und Lenin gegen die Kadertheorie von „Neu Beginnen“
4. Mit dem Marx’-Engels’schen „Zirkularbrief“ 1879 gegen die
„Versöhnler“, gegen den rechten Parteiflügel
5. Otto Bauer über die sozialistischen Klassiker als Lehrmeister
des illegalen Kampfs

Max Adler (1873–1937) in der KPÖ-Kritik 1918–1933. Drei Zeitdokumente
Linke Kritik an Max Adler: „Transzendentalmarxismus“ als reformistische Ideologie? (Mit zwei Dokumenten zu Adlers gescheiterter Berufung an die Universität Leipzig 1923)

Anhang:1
Josef Strasser gegen die bürgerliche und sozialdemokratische Kriegsideologie (1915/16)

Der Band ist zum Preis von 10,– Euro (exkl. Versandkosten) unter klahr.gesellschaft@aon.at zu beziehen.

 

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