Klahr    Alfred Klahr Gesellschaft

Verein zur Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung

Drechslergasse 42, A–1140 Wien

Tel.: (+43–1) 982 10 86, E-Mail: klahr.gesellschaft@aon.at


 

Home
AKG
Veranstaltungen
Mitteilungen
Publikationen
Geschichte
Links

 

Franz SEBEK

30.4.1901-7.1.1943

In Wien-Favoriten, in den „Wienerberger Ziegelwerken“ aufgewachsen, wurde Sebek mit vierzehn Jahren Mitglied der Bauarbeitergewerkschaft und der SDAPÖ, trat aber schon 1920 der KPÖ bei. 1930 war er Kandidat der KPÖ bei den Nationalratswahlen. Nach 1934 war Sebek in der illegalen Freien Bauarbeitergewerkschaft tätig und wurde ins ZK der KPÖ gewählt. Unter den Nazis organisierte er bei Siemens-Schuckert eine Widerstandsgruppe, die Lohnkämpfe führte, illegale Materialien verteilte und für die „Rote Hilfe“ sammelte. Im Jänner 1941 verhaftet, wurde er im Prozeß gegen Erwin Puschmann, Grete Schütte-Lihotzky u.a. im September 1942 zum Tode verurteilt und im Wiener Landesgericht geköpft. Sein Name findet sich auf einer Gedenktafel in Wien 10, Laaer Berg-Straße 166; Sein Name findet sich auf der Gedenktafel für die 12 Zentralkomiteemitglieder, die anläßlich des 14. Parteitages der KPÖ (1948) im Haus des Zentralkomitees (Wien 9, Wasagasse) enthüllt wurde und sich jetzt im Haus der KPÖ Wien 10 (Wielandschule) befindet. 

 

Zurück Home Nach oben Weiter